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Die besten Edelmetalle

Die Faszination des Goldes

Fasziniert sind wir auch heute noch vom Gold. Aber auch viele private Anleger setzen auf Gold. Egal was in der Weltgeschichte passiert ist, Gold hat bislang immer seinen Wert behalten. So ist es auch kein Wunder, dass die meisten Staaten ihre Goldreserven nach und nach aufstocken. Inzwischen gilt, dass das Land am besten abgesichert ist, welches die meisten Goldbarren in ihren Schatzkammern hat. Seit vielen Jahren kann man beobachten, dass der Preis für Goldbarren stetig nach oben geht. Ein Grund für die anhaltende Beliebtheit von Goldbarren ist die letzte Weltwirtschaftskrise. Immer dann, wenn es auf den weltweiten Finanzmärkten Probleme gibt, investieren die Menschen am liebsten in Goldbarren.

Bei einem Preis von mehr als 1100 Dollar pro Feinunze Gold kann ein Goldbarren von 50 Gramm schnell zu einer Wertanlage werden. Für Privatanleger werden im Handel Goldbarren in den Größen von 1 g, 5 g, 10 g, 20 g, 50 g 100g, 500g und 1000 g angeboten. Der Preis für einen Goldbarren hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Ganz wichtige Punkte sind dabei zum Beispiel Angebot und Nachfrage. Je größer die Nachfrage ist, des höher steigt der Goldbarren-Preis.

Aber auch die wirtschaftliche und politische Entwicklung in der Weltpolitik spielen eine große Rolle bei den Preisen für die Goldbarren. Ganz gezielt werden die Preise für die Goldbarren auch von Spekulanten beeinflußt. Bei niedrigeren Goldpreisen werden die Preise oft von den Spekulanten künstlich nach oben gehandelt. Genau so eine große Rolle spielen aber auch der Kurs des Dollars und der Ölpreis. Trotz all dieser Faktoren werden die Preise für Gold und Goldbarren aber nicht willkürlich festgelegt.

Schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts werden die Goldpreise in London festgelegt. Zweimal am Tag treffen sich in einer Rotschild-Bank die Vertreter von verschiedenen Banken um den Preis für Gold und damit auch für Goldbarren festzulegen. Für Gold gibt es keinen festen Preis, sondern er variiert ständig. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Wechselwirkung zum Dollar. So steigen und fallen die Goldpreise entsprechend den Kursschwankungen zum Dollar. Da auch die verschiedenen Länder ihre finanziellen Reserven als Goldbarren haben, hat auch der Goldpreis einen großen Einfluß auf die Kaufkraft des jeweiligen Landes. Allerdings nicht so, wie sich die meisten das jetzt vorstellen.

Je höher der Goldpreis ist, desto schwächer ist die Geldwährung. Mit ihren Goldreserven können die Regierungen entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Sie können sie zum Beispiel Goldbarren aus den Reserven verleihen oder auch die Goldproduktion erhöhen. Dadurch fallen dann die Preise für die Goldbarren wieder. Die Regierungen haben aber auch die Möglichkeit durch ihr Eingreifen die Preise der Goldbarren zu erhöhen. So können sie zum Beispiel die Produktion einschränken oder durch die Zentralbanken Gold aufkaufen. Immer wieder warnen Finanzexperten vor einer nahenden Rezession. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Preise der Goldbarren. Gerade in Zeiten der Krisen zeigt sich immer wieder, dass die Goldpreise im Vergleich zu Aktien und Wertpapieren relativ stabil bleiben.

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